CSU sperrt sich weiter gegen Homo-Ehe

30. September 2015

Trotz Beschluss im Bundesrat lehnte die CSU-Mehrheit gestern erneut entsprechende Anträge der SPD-Fraktion im Landtag ab.

Nicht erst seit der im Juli veröffentlichten homophoben Zeitungsbeilage „Familien-bunt“ in der Augsburger Allgemeinen setzt sich die SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag für die Stärkung der Rechte von Paaren gleichen Geschlechts ein – gegen den massiven Widerstand der CSU-geführten Mehrheit!

In der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Bundes- und Europaangelegenheiten bewies Dr. Linus Förster erneut, dass der Einsatz der SPD für die Homo-Ehe kein Lippenbekenntnis ist. Er plädierte an die Staatsregierung, entsprechenden Anträgen endlich stattzugeben, um den aktuellen Entwicklungen im Bundesrat Rechnung zu tragen. Dort wurde am vergangenen Freitag, den 25. September, auf Initiative der rot-grün regierten Bundesländer beschlossen, einen Gesetzentwurf zur Öffnung der Ehe für Homosexuelle in den Bundestag einzubringen. Der Antrag der SPD-Abgeordneten wurde von der CSU im Landtag einstimmig abgelehnt – ohne nähere argumentative Begründung!

Es ist nicht das erste Mal, dass die CSU entsprechende Anträge ablehnt. Linus Förster dazu: „Die CSU sollte endlich über ihren Schatten springen und die Zeichen der Zeit erkennen. Wenn sogar in einem erzkonservativen Land wie Irland die Mehrheit der Bevölkerung für die Homo-Ehe stimmt, sollte sich die CSU in Bayern ernsthaft fragen, ob nicht auch ihre Wähler längst umgedacht haben. Die SPD wird sich für die Rechte gleichgeschlechtlicher Paare weiterhin mit aller Kraft einsetzen.“

  • 15.04.2016 – 31.07.2016
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