Mehr Geld für Musikschulen

Saxophon (c) pixabay.com

13. November 2015

Freistaat erhöht auf Initiative der SPD finanzielle Unterstützung für öffentliche Sing- und Musikschulen in Bayern

Die SPD im Bayerischen Landtag hat durchgesetzt, dass sich der Freistaat künftig in höherem Maße an der musikalischen Bildung von Kindern und Jugendlichen beteiligt. Das gibt der Augsburger Landtagsabgeordnete Dr. Linus Förster bekannt. Der Anteil an der Finanzierung der öffentlichen Musikschulen in Bayern wird auf Druck der SPD erhöht. Die Staatsregierung hatte im Haushalt 2015/16 zunächst nur 16,2 Mio. Euro für die Musikschulen vorgesehen. Dank der SPD wurde dieser Anteil nun auf 17,7 Mio. Euro erhöht.

Linus Förster, jugendpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion und selbst Musiker, begrüßt dies: „Ich freue mich, dass wir auf dem Weg zu bezahlbarem Musikunterricht einen Schritt weitergekommen sind, denn musikalische Bildung darf kein Luxusgut sein. Die SPD wird sich auch künftig für eine Erhöhung der Mittel des Freistaats einsetzen, um Eltern und Kommunen bei der Finanzierung des außerschulischen Musikunterrichts zu unterstützen.“

Derzeit nehmen wöchentlich 141.850 Schülerinnen und Schüler Unterricht an den 216 bayerischen Musikschulen. Die Kosten hierfür teilen sich die Eltern (61,3 Mio. Euro), die Kommunen (60,1 Mio.) und der Freistaat (13,5 Mio.). Langfristig soll der Finanzierungsanteil des Freistaates an den Lehrpersonalkosten auf 25 Prozent steigen.

Auch an der Sing- und Musikschule Mozartstadt Augsburg dürfte man sich über zusätzliche finanzielle Unterstützung freuen, ist sich Linus Förster sicher: „Die Augsburger Sing- und Musikschule besteht seit 110 Jahren und leistet wertvolle Arbeit für die musikalische Bildung der gesamten Region.“ Im aktuellen Schuljahr werden wieder über 2500 Schülerinnen und Schüler das Angebot wahrnehmen. Die Sing- und Musikschule Mozartstadt Augsburg ist damit eine der größten derartigen Bildungseinrichtungen in ganz Bayern mit derzeit ca. 65 Lehrkräften.

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