SPD setzt Zeichen für Weltoffenheit und sexuelle Toleranz

16. Januar 2015

Gegen den erneuten Aufmarsch sogenannter „Besorgter Eltern“ am morgigen Samstag formiert sich starker Protest. Die dubiose Bewegung aus Köln steht für eine rückwärtsgewandte Diskussion über Sexualpädagogik sowie über den Umgang mit der Vielfalt sexueller Identitäten und Orientierungen im Schulunterricht – Dinge, die in der Friedenstadt keinen Platz finden sollen. Die SPD ruft deshalb dazu auf, an diesem Tag um 13 Uhr auf dem Moritzplatz gegen Homophobie und für sexuelle Toleranz und Weltoffenheit ein Zeichen zu setzen.

Ab 13:00 Uhr wird es am Moritzplatz einen Infostand geben, der von den Grünen organisiert wurde und zu dem diverse Organisationen und Gegner der Vereinigung eingeladen wurden. Die Augsburger SPD wird dort zahlreich vertreten sein. Neben der Bundestagsabgeordneten Ulrike Bahr und dem Landtagsabgeordneten Dr. Linus Förster werden auch die Jusos anwesend sein und für ein tolerantes, buntes und weltoffenes Augsburg Flagge zeigen. „Wir erklären die Initiative, die unter dem Label ‚Besorgte Eltern‘ firmiert, für in Augsburg unerwünscht“, so Dr. Linus Förster.

Die SPD möchte sich durch die Teilnahme am Infostand deutlich und öffentlich von den Inhalten der Gruppierung distanzieren. Gemeinsam mit Anna Rasehorn, Vorsitzende der Jusos Augsburg ruft Förster SPD-Mitglieder und Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich an der Gegenaktion zu beteiligen. „Das Thema der sexuellen Toleranz ist ein Dauerbrenner für die Jusos in der Friedensstadt“, so Anna Rasehorn, die mit den Jusos für den gleichen Tag ein Seminar zur Prostitutions-Debatte organisiert hat. Auch Prostitution steht in letzter Zeit vermehrt im Fokus der öffentlichen Debatte. Dabei verlieren die Diskussionen häufig die sachliche Ebene und sind emotional aufgeladen – eine Entwicklung, der die Jusos durch Aufklärung, Diskussion und Erarbeitung von konstruktiven Lösungsvorschlägen entgegen wirken wollen. Die „Besorgten Eltern“ dürfen sich also schon einmal darauf gefasst machen, dass die Seminarteilnehmer ihre Mittagspause dazu nutzen werden, ihnen deutlich vor Augen zu führen, dass diesen selbstbewussten und engagierten Menschen der Sexualkundeunterricht ganz bestimmt nicht geschadet hat.

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